Release Notes Q2 2026
Mit diesem Release stellen wir die Release Notes auf einen vierteljährlichen Rhythmus um – ein Ausdruck dafür, wie kontinuierlich sich die Plattform an den Kundenanforderungen orientiert weiterentwickelt, getragen von unseren laufenden Investitionen in F&E und Auslieferung. Dieses Quartal bringt einen schnelleren IDEaaS-Start, eine breitere Unterstützung für Gerätezugangsdaten, erweiterte Sprachabdeckung, intelligentere Dateiverarbeitung im Projekt-Viewer und mehr – während unser Team weiter daran arbeitet, die Plattform immer besser zu machen.
1. Flexibler IDEaaS-Start: Geschwindigkeit oder vollständige GSD-Synchronisierung
Der Start einer IDEaaS-Instanz ist jetzt eine Wahlmöglichkeit. Anwender können eine vorgewärmte Instanz für einen schnellen Start bei der routinemäßigen Engineering-Arbeit starten oder eine langsamere Instanz mit vollständiger GSD-Synchronisierung, wenn die Genauigkeit des Hardwarekatalogs wichtiger ist als die Geschwindigkeit. Diese Abwägung liegt nun beim Anwender und ist nicht länger fest vorgegeben.
2. Backup-Unterstützung für Rockwell Stratix Switches
Netzwerk-Switches werden nun gemeinsam mit PLCs über TFTP gesichert. Bisher mussten Switch-Konfigurationen separat und außerhalb von SEW verwaltet werden. Die Netzwerkebene liegt jetzt im gleichen Backup-Zeitplan und in derselben Versionshistorie wie alle anderen Automatisierungsassets.
3. Vollständige Unterstützung von Zugangsdaten für Siemens PLCs
Siemens PLCs können bis zu drei unterschiedliche Passwörter erfordern: Verbindung, Safety-Zugriff und PLC Master Secret. SEW unterstützte bisher nur ein Zugangsdatum pro Gerät, wodurch Safety-geschützte Geräte nur teilweise verwaltbar waren. Alle drei können nun verknüpft, individuell benannt und im Vault als Secrets anstatt im Klartext gespeichert werden.
4. Plattform in sechs weiteren Sprachen verfügbar
Koreanisch, Polnisch, Ungarisch, Tschechisch, Dänisch und Chinesisch. Anlagenplaner können nun in ihrer eigenen Sprache arbeiten, anstatt sich durch eine rein englischsprachige Oberfläche zu navigieren – das senkt die Einstiegshürde an internationalen Standorten.
5. Natives Anzeigen und Vergleichen gängiger Dateiformate
Anwender können PDF, RTF, PNG, JPEG, SVG, HTML, DOCX und XLSX nun direkt in der Plattform anzeigen – in allgemeinen Dokumenten und innerhalb der Projektansicht – inklusive Vergleichsunterstützung, bei Bildern auch nebeneinander. Für Dateien, die nicht gerendert werden können, wird stattdessen ein Download-Link angeboten.
6. CSV-Tabellen werden im Projekt-Viewer korrekt dargestellt
CSV-Dateien werden jetzt als richtige Tabellen anstatt als unformatierter Rohtext angezeigt. So sind Tag-Listen und Konfigurationsexporte direkt in der Anwendung lesbar, ohne dass ein Export in eine Tabellenkalkulation erforderlich ist.
7. Manuelles Überschreiben von Gateway-Standorten auf der Weltkarte
Gateway-Positionen wurden aus der öffentlichen IP abgeleitet, was häufig ungenau ist. Administratoren können den korrekten physischen Standort nun manuell festlegen, sodass die Weltkarte widerspiegelt, wo die Geräte tatsächlich stehen.
8. UI-Einstellungen bleiben über Browser und Geräte hinweg erhalten
Sprach- und Theme-Einstellungen werden nun beim Benutzerkonto und nicht mehr im lokalen Browser gespeichert. Ein Wechsel des Rechners oder Browsers erfordert somit keine Neukonfiguration der Oberfläche.
9. Custom Fields
Kunden können nun eigene Metadaten für Assets definieren, anstatt auf einen vordefinierten Feldsatz beschränkt zu sein – und SEW so auf die Namenskonventionen und Asset-IDs abbilden, die sie bereits verwenden.
10. Sync Client – Funktionsumfang vollständig
Unterstützt nun sowohl lokalen als auch Netzwerkspeicher, sodass Kunden SEW-Projekte direkt mit ihrer eigenen Speicherinfrastruktur synchronisieren können.